Ein Tassendruck, manche Menschen stehen förmlich drauf

Des Menschen liebstes und unverzichtbarstes Ding: seine eigene Kaffeetasse. Das erste, woran man sich morgens festhält. Gar nicht wenige Menschen hängen sehr an ihrem ganz persönlichen Kaffeebecher – und machen ihn aus diesem Grund auch zu ihrem sehr persönlichen Ding.

Gravuren und Monogramme sind bei Tassen immer schwierig und aufwendig herzustellen – und am Ende oft gar nicht so beeindruckend. Viel besser kommt da ein Tassendruck an – die Zahl der Motive ist praktisch unbegrenzt, jede geeignete Bilddatei in ausreichend großer Auflösung kann mit einem ausgeklügelten Transferverfahren auf so gut wie jede Keramiktasse aufgebracht werden.

Der eigene Name oder coole Sprüche

Den schlichteren Gemütern genügt es oft, den eigenen Namen groß und breit auf die Tasse drucken zu lassen. Andere wiederum outen sich mit coolen oder witzigen Sprüchen – „wer niemals arbeitet, macht auch keine Fehler!“ – während manche mit ihrer Arbeits-Tasse schon durchaus gern ein bisschen provokant anecken. Von Chefs wird das meist mit einem Lächeln hingenommen, auch wenn so manche Statements auf manchen Tassen der Mitarbeiter schon durchaus deftige und raue Statements lauthals in den Raum werfen.
Auch coole Grafiken sind wieder in – mittels Tassendruck aufgebrachte Familienfotos waren es niemals. Allerhöchstens für wenige angejahrte Großmütter und die Sorte von Leuten, die Familienfotos auch auf Couchkissen drucken lassen. Aber das Logo der Hell’s Angels outet unmissverständlich den Biker-Freak, ebenso wie die Embleme verschiedener Musikgruppen mittels Tasse eine deutliche Aussage in den Raum stellen, wessen allergrößter Fan man ist.
Professionelle Print-Studios erledigen Tassendrucke meist besser und qualitativ hochwertiger, als wenn man selbst mit Tintenstrahldrucker und Transferfolien ans Werk geht – Geschickte schaffen es aber durchaus, auch mit Do-it-yourself-Equipment ebenso gute und haltbare Ergebnisse zu erzielen. Bei der Auswahl und Gestaltung der Grafiken kann man jedoch in jedem Fall mitreden: Auch jede selbst produzierte Grafikdatei am eigenen Computer kann danach mittels Tassendruck auf die Tasse aufgebracht werden. Dem eigenen Design-Genie sind dabei also keine Grenzen gesetzt.
Achten sollte man in jedem Fall aber auf die Qualität der Tassen: nur hochwertige Keramik eignet sich wirklich für Tassendruck, andernfalls können Sprünge und unsaubere Bildgestaltung das eigene, im Schweiße des Angesichts mühsam entworfene Motiv entstellen und zunichtemachen. Von Billigst-Tassen aus dem Supermarkt sei hier also abgeraten – immerhin soll die Tasse am Ende ja ein prunkendes, funkelndes Einzelstück sein.
Der individuelle Tassendruck ist auf jeden Fall ein klares, unmissverständliches Statement zur eigenen Person – egal wie schlicht oder aufwendig er gestaltet ist.